Herzaktor

Die chronische Herzinsuffizienz ist weltweit eine der häufigsten internistischen Erkrankungen, die in letzter Instanz ausschließlich durch eine Herztransplantation therapiert werden kann. Da die Verfügbarkeit von Spenderherzen sehr limitiert ist, haben Systeme zur mechanischen Kreislaufunterstützung an klinischer Bedeutung gewonnen. Diese sind jedoch unter anderem aufgrund des direkten Blutkontakts immer noch komplikationsbehaftet.

Gemeinsames Ziel ist es, basierend auf aktueller medizinischer Grundlagenforschung und modernsten Technologien, ein neues tragfähiges Konzept für ein langfristig einsetzbares, mechanisches Herzunterstützungssystem zu entwickeln. Dieser herzumschließende, biventrikuläre Aktor soll patientenindividuell gestaltet, nicht blutführend und vollständig implantierbar sein.

Hierzu sind unter anderem neue Werkstoffe, innovative Fertigungsprozesse, ein patientenangepasstes Design sowie eine intelligente Verknüpfung der einzelnen Komponenten notwendig. Dies erfordert in hohem Maße Interdisziplinarität, welche nur durch eine starke Verbindung von material- und ingenieurstechnischen sowie medizinischen Wissensbereichen gewährleistet werden kann. Im Verbund „Herzaktor“ arbeiten daher Spezialisten aus allen für die Erforschung und Entwicklung relevanten Disziplinen eng verknüpft zusammen.

 

 

Kontakt

Herzchirurgische Klinik

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